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Festansprachen
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      Festtagswort vom 14. Januar 2020


1. „Ich gratuliere euch zum Fest, liebe Freunde! Zum ersten Treffen im neuen Jahr!
2. Ich freue mich sehr, dass viele von euch bis zur nächsten Türklinke gekommen sind. Sie haben es geschafft sie zu erreichen. Jetzt muss man nur noch die Tür öffnen und bis zur nächsten Türklinke weitergehen. Wie ihr dahin gelangt? Ich hoffe genauso erfolgreich.
3. Ich werde nicht viel Zeit damit verbringen, verschiedene kluge Worte zu sagen; es fängt schon an langweilig zu werden - diese immer wieder klugen Worte …
4. Ich möchte, dass ihr einfach lacht, mehr scherzt, euch am Leben erfreut. Möge es auch nicht so einfach sein. Nun, es ist so, wie es ist. Vorerst könnt ihr es nur so leben. Aber sogar aus dem muss man Freude gewinnen können.
5. Diese Schwierigkeit ist doch nicht zufällig; die vielen Aufgaben sind nicht zufällig … Und auf viele dieser Schwierigkeiten muss man mit Humor schauen können, mit einem Lächeln. Obwohl das bisweilen sehr ernsthaft und schwierig aussieht, das ist kein Grund finster dreinzuschauen. Verpasst nicht die Möglichkeiten zu lächeln.
6. Geistige Entwicklung bedingt die Zunahme von Freude, der Dankbarkeit, nicht aber die Zunahme finsterer Gesichter. Genug der Trübsal; sie gibt es im Überfluss ringsherum.
7. Ein schönes Fest euch, liebe Freunde. Ich wünsche euch Erfolg zum Sieg auf diesem nicht so einfachen Weg, einem überhaupt nicht einfachen Weg. Irgendwann werden schon alle begreifen, was für ein Weg das ist, den ihr als erste betreten habt.
8. Mögen sie vorerst noch vielen Ideen vertrauen, die auf eigene Art und Weise die aufrichtigen Herzen entflammen. Mögen sie noch verschiedenen Ideen glauben, die etwas in die bessere Richtung zu verändern scheinen.
9. Das alles wird erlöschen und wird im Rhythmus der Ereignisse sich sehr schnell überleben. Und dann beginnt eine ernsthaftere Analyse des Suchens eines Auswegs aus dem, was unerbitterlich und unvermeidlich geschieht.
10. Nun, ihr seid hier, schon zur Stelle, ihr baut schon das Neue. Mit vielen Schwierigkeiten, aber doch baut ihr Schritt für Schritt. Die Arbeit geht voran. Und ihr erreicht schon das, was die Menschen um euch herum sich nicht einmal vorstellen können. Obwohl ihr auch eine sehr starke Neigung empfindet, die Fehler der umgebenden Welt zu wiederholen.
11. Aber das ist unvermeidlich, denn ihr alle befindet euch wie in einem dicken Brei. Und die gewaltige Masse an Menschen gibt nicht diese Farbe, diesen Geschmack, den Geruch von diesem „Mittel“, in dem ihr schwimmt. Aber es geht auf euch über, hat eine Auswirkung auf euch alle.
12. Ihr fühlt das. Unabhängig davon, ob es euch bewusst ist oder nicht, ihr fühlt diesen von jemandem ausgesandten Ton, der euch stört zu leben, und mit dem ihr kämpft. Ihr versucht nicht nur einfach, das Wort der Wahrheit zu erfüllen, sondern gleichzeitig versucht ihr das zu überwinden, was euch stört, das zu tun. Und diese Kraft, die euch hindert, ist sehr(!) gewaltig.
13. Und deshalb könnt ihr leicht stolpern, leicht euch bremsen, in einen völlig unangebrachten Zustand von Aggression, Kränkung, Neid und irgendeinerWut geraten. Macht nichts, das ist auch auf seine Weise unvermeidlich.
14. Und das muss euch als etwas Unvermeidliches tief bewusst sein, wie eine Aufgabe, die ihr lernen müsst zu überwinden. Das ist eure Schule. Gerade unter diesen Bedingungen habt ihr jetzt auch die einzigartige Möglichkeit, die Werte der Wahrheit zu verstehen, und sie auf interessante Weise zu erfüllen.
15. Das Wichtigste – verliert euch nicht. Wer bis zum Ende aushält, wird sich retten. Verliert nicht den Glauben.
16. Gewaltig ist die Versuchung anzuhalten, sich zu bremsen, etwas Niederträchtiges daherzuschwatzen. Haltet rechtzeitig ein, bleibt standhaft, lächelt, begegnet dieser Versuchung mit Humor. Und mit dem leichten Singen interessanter Melodien, ob von Psalmen oder etwas anderem, strebt ihr weiter voran.
17. Man kann wahrscheinlich verantwortungsbewusst sagen, dass ihr zur Zeit in einen Höchstzustand von Anspannung und Schwierigkeiten hineingeratet, und wie auch die ganze Gesellschaft erreicht ihr den Punkt höchster Belastung.
18. Und jetzt wird sehr vieles davon abhängen, was ihr denn bis hierher verstanden habt, woran ihr euch festhalten konntet. Ist das wirklich eine zuverlässige Grundlage in euren Händen? Oder ist es irgendeine falsche Illusion, die ihr dazugedacht habt, die ihr euch ausgedacht habt, und ihr Angst habt euch von ihr zu trennen.
19. Haltet euch daran fest, was euer Herz schon als Wahrheit erkannt hat! Haltet euch fester daran. Ihr werdet siegen. Möglicherweise werdet ihr dabei sehr stark zerrissen… Macht nichts, ihr siegt. Groß ist der Preis für diese Arbeit.
20. Es reicht schon, tausende von Jahren immer nur über den Glauben zu schwätzen, über etwas Erhabenes, dabei aber in keiner Weise einen Schritt in die notwendige Richtung zu machen, und nur eine bequeme Art des Erfüllens dessen zu wählen, was man für den Glauben hält. Man muss lernen wahrhaftig zu glauben, das heißt, man muss lernen wahrhaftig zu leben. Wahrhaftig!.
21. Die gesamte geistige Entwicklung - das sind doch eure Beziehungen zueinander, und auch zu eurer umgebenden Welt. Hauptsächlich aber zueinander.
22. Gerade wie ihr einander näher kommt zeugt davon, ob ihr Gläubige seid oder einfach nur solche, die über den Glauben sprechen. Oft sprecht ihr nur schön über den Glauben, aber in Wirklichkeit habt ihr keinerlei Bezug zum Glauben. Man muss in dieser Hinsicht ehrlich sein, in Bezug auf sich selbst, in der Einschätzung eigener Handlungen.
23. Wenn ihr auf euch und um euch herum schaut werdet ihr sehr leicht sehen können, ob ihr viele Freunde habt, viele euch nahestehende Menschen; ob es viele gibt, denen ihr nahe seid, ob es viele gibt die sagen können, wie angenehm es ist mit euch Umgang zu haben, euch zu treffen, einfach mit euch in Stille zu verweilen.
24. Gerade das ist geistige Entwicklung. Aber nicht all die anderen Übungen, die ausgedacht werden, nur um vom Hauptsächlichen und Allerschwierigsten abzulenken.
25. Einander zu vertrauen, zu lernen wahrhaftig voreinander zu sein, nicht zu fürchten, jemanden zu beleidigen und nicht zu fürchten, dass jemand euch anscheinend beleidigen will. Den Nächsten zu vertrauen: sie haben euch nicht Schmerz zugefügt, weil sie es wollten, sondern weil sie alles ganz richtig machen wollten, aber im Moment gelingt es ihnen noch nicht. Aber das ist doch normal, ihr alle schafft es doch nicht und fügt euch ungewollt gegenseitig Schmerzen zu.
26. Aber es ist nicht der Schmerz, der eure Aufmerksamkeit verdient. Schenkt dem überhaupt keine Aufmerksamkeit. Es kommt vor, dass es unbequem ist, das es schmerzt … ist nicht schlimm. Aber wie verhaltet ihr euch zu diesen Menschen? Verurteilt ihr sie nicht? Wie bemüht ihr euch ihnen nützlich zu sein?
27. Nun, das wisst ihr schon sehr gut aus den vielen, vielen Treffen, die stattfanden. Aber wahrscheinlich muss Ich doch noch etwas wiederholen. Wahrscheinlich. Aber jetzt hängt vieles davon ab, wie ihr gemäß dem, was ihr schon in ausreichendem Maße erhalten habt, handeln werdet. Ihr habt alles Notwendige. Jetzt hängt schon vieles von euch ab.
28. Aber Ich wollte ja nicht so viel sprechen, stimmt's? Man macht nur den Mund auf, schon … Nun gut, Ich werde Willenskraft anwenden (wahrscheinlich gibt es noch welche) …
29. Noch einmal alles Gute zum Fest! Ich wünsche euch Glück. Steht kräftiger auf euren Beinen, haltet euch eifriger an euren Glauben.
30. Ihr seid wunderbar. Wie ihr euch auch vielleicht manchmal einander vorkommt, ihr seid doch wunderbar, einzigartig.
31. Ihr habt euch hier versammelt. Milliarden irgendwo in der Welt suchen das Glück, eine Art Freiheit, Toleranz, denken sich verschiedene Begriffe aus, die ihnen sehr teuer sind. Aber ihr seid hier, hier in der Nähe. Und ihr seid die ersten, die begonnen haben das zu tun, wovon das Leben wirklich abhängt, auch das der Milliarden da draußen. Nun, sie werden später kommen.
32. Verliert euch nicht. Seid standhafter. Versucht mit Vertrauen weiterzugehen. Alles verläuft normal. Und all diese Schwierigkeiten waren unvermeidlich. Sie waren schon im Voraus zu sehen. Ihr solltet nichts von ihnen wissen, damit ihr euch nicht im Voraus erschreckt.
33. Deshalb denkt daran: all das war unvermeidlich. Und auf euch liegt die Hoffnung, Also Glück euch und Erfolg auf diesem wunderbaren, aber äußerst schweren Weg. Freude und Glück euch. Liebe euch. Bis zum nächsten Treffen, meine Lieben.“


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